LT2, Teil 3a. Semeliškės-Kaišiadorys-Rumšiškės-Kaunas

LT2, Part 3a. Semeliškės-Kaišiadorys-Rumšiškės-Kaunas

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Trakai – Semeliškės – Elektrėnai – Bačkonys

Route:

Trakai (See Totoriškiai / Totoriškių ežeras)– 5 – Jovariškės – 7 – Padvarionys – 4 – Daugirdiškės – 8 – Semeliškės – 7 – Pastrėvys – 6 – Naujosios Kietaviškės –6- Liutonys –2-

– 53 km (darunter 15 km nicht asphaltiert)

Bačkonys – Žiežmariai – Rumšiškės – Pažaislis

Route

– 1 – Bačkonys –6- Žiežmariai –7- Būbliai –2- Bijautonys –3- Rusonys –8- Rumšiškės –3- Pravieniškės I –2- Pravieniškės II –8- Neveronys –3 Palemonas- 5- Pažaislis –1- 43 km (nicht asphaltiert 21 km)

DE

Übernachtung am Staubecken des Flusses Strėvas in Bačkonys

Route Length – 53 km (gravel roads – 15 km, asphalted roads – km): Totoriškės lake –20– Semeliškės –7– Pastrėvys –11– Elektrėnai –7-Naujosios (new) Kietaviškės –6- Liutonys –2-

Accommodation – going towards Bačkonys, at the pillar number 2/21 turn to left trough the yard of the farmstead till the lake.

Elektėnai – Die Elektro-Stadt

Die Stadt zum Elektrizitätswerk. Sie wurde mit riesigem Pathos zur Sowjetzeit auf der halben Strecke zwischen Vilnius und Kaunas aus dem Boden gestampft. Zur Sowjetzeit gab es hier viel Luxus: Arbeiter aus der gesamten Sowjetunion kamen hierher, die besten Musikgruppen und Theatertruppen kamen auf Tourneen hierher, es gibt ein Eisstadion. Von all dem ist nur ein Schatten geblieben, grau wie die Plattenbauten dieser künstlichen Stadt.

An den Seen von Senųjų Anykštos, Puikino, Jagudžio und anderen, kleineren, lebten allerdings schon seit der Steinzeit. Hierdurch nach Vilnius und Trakai führten alte Wege, auf denen auch oft die Ritter des Deutschen Ordens gen Litauen zogen. 1348 gab es einige Dutzend Kilometer von Elektrėnai, bei Strėva, eine große Schlacht, in der mehrere Tausend Litauer ihre Köpfe verloren, darunter Narimantas, ein Sohn des Fürsten Gediminas.

Am 18.4.1960 wurde die Entscheidung gefällt hier ein Wärmekraftwerk mit der Leistung von 1800 MegaWatt zu errichten. Das litauische Stromwerk (so der offizielle Name) hat heute vier 300 und vier 150 MW-Blöcke. Mit dem Aufstauen des Flusses Strėva stieg der Fluss an und acht Seen gingen unter. Unter ihnen war auch die berühmte Gandrų (Störchen-) Insel, auf der es die größte Kolonie von Weißstörchen in Europe gab. Es entstanden neue Seen. Der Stausee nimmt heute eine Fläche von 1240 ha ein und ist bis zu 30 Meter tief.

Vor nicht langer Zeit wurde im Zentrum die Kirche der Leidenden Mutter Maria errichtet (Architekt: H. Šilgalis), die allerdings aufgrund Baufehler durch einen Sturm schon wieder stark beschädigt wurde.

Service

Accommodation

Resting house “Deimantas”, Semeliškės, 

Catering. Restaurants & Cafés

Alva”, Saulės str. 7a, Elektrėnai,

Café- bar “Karčema”, Rungos 10, Elektrėnai, 

Useful Contacts

www.elektrenai.lt

Regionalpark Kaunasser Meer (Stausee)

gegr. 1992, um Landschaft sowie Flora und Fauna des Gebietes und das Kulturerbe zu erhalten. Das Kaunasser Meer liegt 44 m über dem Meeresspiegel. Der höchste Punkt liegt im Wald von Pastrėvis – 93 m über dem Meeresspiegel. Der Tiefstpunkt des Kaunasser Meeres reicht bis zu 22 m . Der Park ist dadurch interessant, dass es hier sehr verschiedenen Sträucher und Bäume wachsen. Aktive Erosion hat die Entstehung der eindrucksvollen Steilküste beeinflusst.
Am Westufer des Sees steht das Haus der berühmten litauischen Schriftstellerin (Poetin) Salomėja Neris (eigentlich Salomeja Bačinskaitė-Bučienė, 1904-1945). Darin ist heute eine kleine Ausstellung über ihr Schaffen.

Rumšiškės – ganz Litauen im Kleinen”

Gegründet 1966, eröffnet 1974. Direkt am “Kaunasser Meer“, dem großen Stausee in Litauen (fertig gestellt 1959), in der Nähe der Autobahn Vilnius-Kaunas und unweit von Kaunas liegt ein Dorf mit dem schwer aussprechbaren Namen Rummschischkess. Hier steht das nationale litauische Freilichtmuseum. In ihm stehen vier typische Dörfer mit 140 original Gebäuden, zumeist aus Holz (18. bis Anfang 20. Jh.) aus den vier tradionellen litauischen Regionen (Dzūkija – Südost-Litauen, Suvalkija – Südwesten, Aukštaitija – Nordosten (Nördlich von Vilnius), Žemaitija – Nordwesten).

Hinzu kommen noch die sogenannten Kleinlitauer oder Preußisch Litauer, die in Ostpreußen wohnten und die mit dem „Memelland“ 1923-39 zu Litauen gehörten. Auch an eine traurige Zeit in der litauischen Geschichte ist gedacht: Eine Mooshütte und ein Viehwagon erinnert daran, wie Hunderttausende von Litauern während der Vertreibung nach Nord-Sibirien in den 40ern und 50ern gehaust haben.
Hier finden das Jahr über viele Feste und Konzerte statt. Im Freilichtmuseum arbeiten verschiedene Meister des Volkshandwerks und „Kartschemmen“ (Kneipen) im alten Stil. Hoffentlich haben sie auch auf, wenn wir vorbei kommen…

Außerdem sehenswert

  • Die Kirche des Neuen Ortes Rumšiškės (der alte liegt auf dem Grund des Stausees…) / Rumšiškių bažnyčia

  • Denkmal für Antanas Baranauskas/ A. Baranausko paminklas

  • Die Fichte von Rumšiškės/ Rumšiškių pušis

  • Die Eiche von Karčiupis / Karčiupio ąžuolas

Pravieniškės

Adresse: Pravieniškių bendrojo režimo pataisos darbų kolonija, Pravieniškės, Kaišiadorių rajonas.
Pravieniškės Zuchthaus (1. Verschärfte Arbeitskolonie), LT-4250 Pravieniškės-2, (346) 53548

Öffnungszeiten: Besuche des Museums müssen mit der Leitung der Anstalt abgesprochen werden

Ausstellung. Das Museum wurde von Skirmantas Agurkis nach dem Vorbild ähnlicher Museen im Ausland gegründet. In der Ausstellung gibt des Arbeiten von ehemaligen und gegenwärtigen Häftlingen.

Die Klosteranlage Pažaislis

Die Bauten der Klosteranlage Pažaislis stammen aus dem 17./18. Jh.
Das Kamalduliner-Kloster ist eines der wertvollsten Denkmäler der barocken Architektur nicht nur in Litauen, sondern in ganz Nord-Osteuropa. Die Umgebung ist heute Landschafts- und Architekturschutzgebiet. Die Klosteranlage besteht aus verschiedenen Bauten: barocke Kirche, Klostergebäude, ein großes Tor, Wandelgänge, Offizine
, Eremitenhäuschen, Brunnen u.a. Die Bauten sind mit über 140 Fresken und Stuckaturen verschiedener Größe geschmückt. Daran arbeiteten sogar Meister aus Florenz (Michelangelo Palloni, Joan Merli, Pietro Perti). Jeder Besucher wird vom Einklang von Landschaft und Architektur fasziniert. Im Kloster befindet sich das Gemälde “Kamaldulenser Madonna”, das am 15. Juli 2000 an seinen angestammten Platz zurückkam. Das Gemälde ist eine der wichtigsten Reliquien des 17. Jh.. Es wurde früher “die Mutter der schönen Liebe mit Jesuskind” genannt. Im Hof des Klosters befinden sich Gräber, darunter liegt der russische Poet Aleksej Lvov, Schöpfer der Hymne des russischen Zarenreichs.

Im Sommer findet hier eine Konzertreihe statt.

Sehenswert:

  • Burgwall Vieškūnai / Vieškūnų piliakalnis

  • Park und Architekturensemble Pažaislis / Pažaislio parkas ir architektūros ansamblis

  • Burgwall Pakalniškiai / Pakalniškių piliakalnis

  • Eiche von Pažaislis / Pažaislio ąžuolas
    – dickste Eiche in der Region Kaunas, neben dem Kloster (Umfang: 6,7m, Höhe: 23m, Alter: über 800 Jahre)

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