[LT1] Warschau-Vilnius (Wilna) per Fahrrad

Route for GPS:
https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=2766981&map=5!53.4415!23.8162

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….

Der Osten an der Grenze zu Weißrussland ist schon von reiner Natur geprägt: Wälder und Flüsse.  So ist es nicht verwunderlich, dass hier einige Nationalparks liegen (Wigry und in Polen, Dzukija in Litauen. Diese Gegend ist sicherlich weniger touristisch als andere (etwa die litauische Küste oder Masuren in Polen) und folglich etwas für Freunde der reinen Natur.

Wir haben diese Route auf einer Tour 2003 „ausprobiert“: Mit 159 Radfahrern verbanden wir die Hauptstädte Litauens und Polens. Dabei vermieden wir die viel befahrenen Hauptstraßen.

Ein Ergebnis der Tour ist ein kleines Büchlein, dass die Basisinformationen bündelt und für nur 1 im Internetladen erhältlich ist


Inhalt/Contents
Einleitung 2
Introduction 2
Road conditions 3
Infrastructure Tips 4
Die Wege in diesem Buch 4-5
Übernachtung, Verplegung, Praktische Tips 5-6
Sprachführer & wichtige Abkürzungen / language guide & Important Abriaviations , Literature 8-9
Verhaltensregeln, Wegplanung 10
PL
Warszawa 11-12
Leaving Warszawa 13
Lochow-Brok (Treblinka)-Szumowo 14
Szumowo-Lomza 15
Lomza 16-17
Lomza-Drozdowo-Bronowo-Wizna 17
Private Übernachtung/Accommodation in Region 17-19
Wizna-Osowiec (Grajewo) 19
Bierzañski National Park 20-21
Osowiec-Goniedz-Grzedy 22
Grzedy-Augustow 23
Augustow 24-25
Übernachtung/Accommodation Augustow & Region 26
Augustow-Studzienicza-Stary Folwark (Suwalki) 27
Suwalki 28-29
Wigry National Park 29-30
Suwalki-Sejny-LT 31
Sejny/Seiniai 32
LT
Litauen *Lietuva * Lithuania (Dzukija) / Intro 33
Lazdijai-Veisiejai 34
Lazdijai 35
Veisiejai 36-37
Veisiejai-Liepalingis 38
Kapèiamiestis, Leipalingis 39
Liepalingis-Druskininkai 40
Liðkiava 41
Druskininkai 42-45
Dzukija National Park 45
Druskininkai– Marcinkonys – Merkine 46
Marcinkonys, Merkine, Cepkeliai ; Dzukija Nationalpark
47
Dzukija NP: Die Dörfer / The Villages 48
Marcinkonys-Daugai 49
Perloja, Varena 50
Daugai-Aukðtadvaris, Onuskis, Daugai 51
Aukðtadvaris (Regional Park) 52
Aukstadvaris-Trakai (53), Trakai (Tel. Code: 528) 53
TrakaiSemeliskes, Trakai National Park 54
Trakai: Service 55
Trakai (EN): National Park & City 56
Senieji Trakai, Uzutrakis, Lentvaris 57
Trakai-Lentvaris-Vilnius 58
Enter Vilnius 59
Vilnius 60
Route:
PL: Pjotr Jasinski, Waldemar Grabka
LT: Sigitas Kuèas
Korrektur, Redaktion, Layout; Herausgeber:
Frank “ Frankas” Wurft,
Photos: Valentinas Kapuðinskas (LT); Slawomir Platek, Slawek (PL); Peter Viebahn (DE), Juan Salvador Ben Budiño; Sito (ES), Frank Wurft (D/LT)
Vð. Á “Du Ratai” 2004
Frankas@bicycle.lt
www.bicycle.lt

 

Die Wege in diesem Buch
Dieses Buch beruht auf den Erfahrungen der internationalen BaltiCCycle 2003 Radtour Warschau-Vilnius. Es enthält
a) den Weg den wir – 160 Radfahrer aus 16 Ländern – gefahren sind;
Die Strecke entspricht in Polen der Internationalen Fahrradroute EuroVelo Nr. 11
b) Alternativen, die von uns während der Tour gefunden wurden sind.
Anmerkung: Manche Wege, die sich beim Radeln als unbrauchbar erwiesen haben, sind einfach rausgefallen.
c) An bestimmten Orten (National- und Regionalparks, Druskininkai) lokale Fahradrouten, die zu einem längeren Verweilen einladen.
Für den litauischen Teil:
d) die Festlegung der internationalen Fahrradroute „EuroVelo“ Nr. 11 (Athen-Nordkap)
die Alternativen sind nicht so schön wie unsere Strecke, aber die Wege sind einfacher, d.h. zumeist asphaltiert und direkter.
Wir bitten aber darum, sich auch mal auf schlechte Wege und Umwege einzulassen, sowie sich Zeit zu lassen, um wesentlich mehr vom „Geist“ Litauens und Polens mitzubekommen

Die Wege … in Polen
… haben einen schlechten Ruf, und das leider zurecht. Grob gesagt gibt es Hauptstraßen mit viel Schwerlastverkehr; schmale asphaltierte Nebenstraßen, Schotterstraßen und Waldwege. In Polen gibt es auch zahlreiche ausgeschilderte Radwege. Das Problem ist, dass diese Wege zumeist von der „Polnischen Gesellschaft zur Landeskunde“ PTTK (Polskie Towarzystwo Turystyczno Krajoznawcze) betreut werden, die eigentlich auf Wanderwegmarkierung spezielisiert sind (und das seit schon über 110 Jahren machen). Diese Radrouten dienen im Wesentlichen der Erholung vor Ort. Leider wurden oft Wanderwege zu Radwegen „umdeklariert“, mit der Folge, dass sie per Fahrrad entweder gar nicht (sandige Waldwege) oder nur ohne Gepäck befahrbar sind.
Auf den Wegzeichungen in diesem Buch sind Wander- bzw. Radwege gepunktet verzeichnen, denn sie können gut zur Orientierung dienen. Wanderwege sind mit einem farbigen, weiß umrandenen horrizontalen Strich markiert – zumeist auf Bäumen (z. B. weiß-gelb-weiß), Radwege mit einem Fahrrad auf weißem Untergrund und einem farbigem Strich. Soweit sie uns bekannt sind, werden die Wander- und Radwege entlang unserer Route aufgelistet.

Litauen
Wege
Die Litauer rühmen sich gerne damit die besten Straßen in der ehemaligen Sowjetunion (und vielleicht auch im gesamten Ostblock) und ihre eigene Autobahn zu haben. Und auch zur Zeit wird Geld in die Verbesserung des Straßennetzes gesteckt, so auch viele Wege asphaltiert. Den „Memelradweg“ können Sie auf Asphalt fahren. Oder sie nehmen die häufigen Angebote im Büchlein an und biegen desöften auf Nebenstrecken ab. Für diese Nebenstraßen empfiehlt sich ein Fahrrad mit dicken (37 mm) Reifen, und eine gute Federung! Anders gesagt: Mountainbike-Fans kommen bei Nebenstrecken und Off-Road-Strecken auf ihre Kosten!
Es bleiben einige „Feinde“ des Radfahrers: Besonders in Stadtnähe ist die Autoverkehrsdichte rasant angestiegen und der „Þvyrkelis” …
Allgemein lassen sich die Straßen im Baltikum in vier Kategorien einteilen:
1. Autobahnen und Schnellstraßen, Hauptverbindungs-strecken.
Auf Karten mit “A”. Es sind Hauptverbindungsstrecken, hier ist meist unangehm viel Verkehr, vor allem Schwerlastverkehr. Auf den Autobahnen ist in Litauen zwar in der Zwischenzeit offiziell Rad fahren verboten, aber das scheint sich noch nicht herum gesprochen zu haben (außerdem glauben die meisten Polizisten wahrscheinlich sowieso, dass bei Radfahrern nichts zu holen ist – wenn sie sich kein Auto leisten können…)
2. Asphaltierte Straßen aller Art unterhalb der großen Straßen
”Asphaltierte Nebenstraßen sind das Paradies für Radfahrer“ (Dirk Jung, VeloViaBaltica). Sind in allen drei baltischen Staaten von verschieden groben Asphalt ohne Löcher, in der Regel ohne starken Verkehr und bieten sich zum Rad fahren an. Auf Landkarten sind asphaltierte Straßen in roter Farbe eingezeichnet.
3. Unasphaltierte “Schotterpisten” Sind im Allgemeinen kaum befahrbar (und kaum erklärbar für „Ausländer“), hängen aber von den Wetterbedingungen ab: Je trockener das Wetter, desdo schlechter. Im Wald können die Schotterpisten besser sein, in Feld & Flur hingegen lösen sie sich im Sommer regelrecht auf. Sie sind meistens wellig und staubig, so dass das ganze Fahrrad kräftig durchgerüttelt wird und sämtliche Lager sehr stark belastet werden. Außerdem sieht der Verkehr gewaltige Staubwolken mit sich. Leider lassen sie sich nicht immer vermeiden.. Auf Karten in gelber Farbe eingezeichnet.
4. Wald & Feldwege
Eignen sich besser als die “Schotterpisten”, allerdings ist der Weg schwerer zu finden. Man benötigt relativ gute Karten. Die Befahrbahrkeit hängt vom Wetter ab: Waldwege können bei Regen zu Schlammlöchern werden, bei großer Trockenheit lösen sich viele in Sand auf…
ALLGEMEINE Hinweise ZUM VERKEHR:
1. Mehr Verkehr gibt es in größeren Städten und ihrem unmittelbaren Umkreis
2. Auf Nebenstraßen am Wochenende morgens und abends, wenn die Leute in ihre Gärten und zu Verwandten auf’s Land fahren.
3. An Feiertagen, besonders an religiösen, fahren viele in ihr Heimatdorf, zur Kirche usw..
4. In der Woche ist auf Nebenstraßen weniger Verkehr, auf Hauptstraßen mehr!
5. Vorsicht auf schmalen Straßen vor rasenden LKWs und PKWs, die wenig Rücksicht nehmen! Tipp: Ein Rückspiegel am Fahrradlenker.
6. Als Rastplätze bieten sich (mitunter überdachte) Sitzbänke der Bushaltestellen.
Picknickplätze für Autofahrer sind auf Regionalkarten verzeichnet. In dieser Beschreibung wird auf schöne Rastplätze hingewiesen
7. Zu den Eigenarten des Verkehrs (Pferdefuhrwerke, Fußgänger und Linksabbiegen auf der Autobahn): Na, Sie werden schon sehen…
Infrastruktur. Unterkunft
TIC (Tourismus-Informations-Centrum)
In den größeren Orten und in allen Regional- und Nationalparks gibt es Informationszentren (TIC). Sie haben alle Informationen zu Sehenswürdigkeiten vor Ort und zu Unterkunft. Meist vermitteln sie auch Privatunterkünfte. Problem: Die kurzen Öffnungszeiten. Wenn man Glück hat, gibt es aber auch eine Info-Tafel o.ä.
Campen
“Echte“ Campingplätze gibt es sehr wenige. Die Leute sind gewöhnt „in die Natur zu gehen“ und dass man für einen Campingplatz Geld bezahlt, ist recht unbekannt. Wildes Zelten wird außer auf Privatgrundstücken, in Nationalparks und in Militärgebieten toleriert. In Naturparks muss man sich unbedingt an die vorgegebenen Plätze halten. Bei den sog. Zeltplätze sollte man (fast) keine Infrastruktur erwarten, sanitäre Anlagen bestehen aus einem Donnerbalken und mit etwas Glück einem Wasserhahn oder Brunnen.
Hotels und Motels (litauisch: viešbutis, motelis).
In den “Städten” (ab 3.000 Einwohner…) und an Hauptstraßen gibt es meistens eines (s. Zeichen auf der Karte). Qualität und Preise sind sehr verschieden. Viele wurden in den letzten Jahren restauriert.
Urlaub auf dem Lande, Privatzimmer Die Vereinigung „Urlaub auf dem Lande“ (Atostogos Kaime) beitet Unterkünfte auf auf Bauernhöfen und andere Privatzimmer. In Litauen heißt das „Kaimo turizmo sodyba“ (Dorftourismushof). Sind die angebenen Quartiere im ungünstigsten Fall belegt, so helfen einem die Besitzer bei der Vermittlung einer anderen Unterkunft oder man kann bei ihnen zelten.
Anderes: Sanatorien, Schlösser, b&b, JH usw.
Einige Ferienlager und Sanatorien aus sowjetischer Zeit haben überlebt und bieten oft eine günstige Unterkunft in schöner Natur. Zu ihnen zeigen oft von den Straßen schildern. In einigen Schlössern kann man in der Zwischenzeit übernachten. Übernachtung mit Frühstück (bed & breakfirst) bekommt man über die TICs, in den großen Städten ist das meist allerdings nicht billig. Jugendherbergen (Youth Hostels) sind auch noch rar und nur in größen Städten zu finden (für junge „Rucksacktouristen“). Bei den Ferienlagern oder Campingplätzen kann man oft auch kleine Hütten mieten.
Verpflegung
Die Selbstversorgung mit Lebensmitteln ist überall möglich. Selbst in kleinen Orten bekommt man alle wichtigen Dinge wie Brot, Milchprodukte, Obst und Konserven, Getränke etc..
Supermärkte befinden sich in den größeren Ortschaften stets an zentraler Stelle. Die Läden „00-24“ oder „visa para“ haben 24 Stunden geöffnet. Andere schließen zwischen 18 und 22 Uhr. Viele haben auch Samstag und Sonntag geöffnet. Frisches Obst und Gemüse bieten Märkte an.
(Bei der Planung an relativ große Entfernungen zwischen den größeren Ortschaften denken.)
Tip: Aufgrund günstiger Preise empfiehlt es sich, in “Restaurants” einzukehren. Richtige Restaurants sind eher selten, meistens heißen sie “Bar” oder “Café” (“kavinë” oder „baras“) oder es gibt bis mittags extrem günstige Kantinen (valgykla). Bei Lebensmittelläden auf dem Lande gibt manchmal ein paar Tische und warme Speisen (aber vor allem kaltes Bier). Manche Gaststätten sind von außen schwer zu erkennen.
Die traditionelle Küche des Baltikums ist geprägt von Kartoffeln, Fleisch- und Mehl- und Milchspeisen. Gemüse allerdings gilt oft als irgendwie ungesund… Dafür gibt’s frische Salate aus Tomaten und Gurken und alles was der Garten hergibt (beliebt: Ein Schlag Sahne oder Majonäse oben drauf). Eine Litauische Sommerspezialität ist Šaltibaršèiai, kalte Rote-Beete-Suppe, die mit heißen Kartofeln gereicht wird. Und legendär das Scharzbrot
Hinweis: Die Preise in den größeren Städten sind oft doppelt bis dreimal so hoch wie auf dem Lande.
Tip: Wasser bekommt man auf dem Lande auf Bauernhöfen. Man kann es sich aus den Brunnen (Ziehbrunnen) holen. Es bietet sich eine gute Gelegenheit, Menschen kennenzulernen. Man muss immer nachfragen, ob das Wasser auch wirklich trinkbar ist!
Toiletten
Herren – ein nach unten weisendes Dreieck (wie das breite Kreuz eines Mannes …) oder V = Vyrai (Männer);
Damen – ein nach oben weisendes Dreieck (wie ein Rock… ) oder M = Moterys (Frauen).
Bei der Angabe des Stockwerks wird das Erdgeschoss (= 1. Stock) einbezogen.
Geld
Einzige offizielle Währung in Litauen ist der Litauische Litas (Plural: Litai bzw. Litø bei Zehnern): 1 Lit(as) = 100 Cents, 1 Euro = 3,45 Litas.
Bargeld und Reiseschecks werden in Banken, Wechselstuben usw gewechselt.
Kreditkarten akzeptieren neben Banken und großen Hotels auch größere Geschäfte. Außerdem gibt es an fast jeder Bank und Einkaufszentrum einen Geldautomat (hier unter dem Namen “Bankomat“ bekannt); Öffnungszeiten der Banken (mindestens): Mo-Fr 10-16 Uhr.
Zeit
Die Zugehörigkeit zu den Zeitzonen hat sich in den letzten Jahren mehmals geändert. 2002 sieht es wie folgt aus: In Litauen gilt Osteuropäische Zeit (OEZ), d.h. + 1 Stunde zu Mitteleuropa.
Telefon
Vorwahl: Litauen 00370
Es ist kein Problem von einem Kartentelefonen ins Ausland zu telefonieren (nur ist es recht teuer): von LT nach D: 8-10-49
Informieren Sie sich, ob ihr Mobiltelefon auch in Litauen funktioniert, ansonsten gibt es pre-paid-Karten der drei litauischen Mobilfunkanbieter mit dem Namen „Ekstra“ (Omnitel), „Eþys”, „Pildyk“ (Tele 2), wobei Tele 2 die schlechteste Netzabdeckung hat.
Litauische Mobiltelefonnummern beginnen mit 6. Vor der Vowahl muss man eine „8“wählen also z. B. 8-5-2790166 für Vilnius; 8-699-56009 für ein Händy
Einreise & Zoll
Zur Zeit – Ende 2003 – ist ein Reisepass Pflicht. Ein Personalausweis reicht (anders als für Polen) nicht. Zollbestimmungen: Bis max. 3000 Euro muss nicht deklariert werden, ein- und ausgeführt werden dürfen: 1 Liter hochprozentiges (Wodka, Whisky etc.), Wein/Sekt: 2 Liter; Bier: 3 Liter; mehr unter www.cust.lt. Antiquitäten über 50 Jahre benötigen eine Genehmigung!
Medizin
Apotheken gibt es eigentlich überall – und ob sie ein Rezept haben oder nicht ist ihnen egal. Exotischere Medikamente sollte man trotzdem mitnehmen. Das medizinische Netz ist recht dicht, auch wenn man über die Qualität manchmal streiten kann. Jeder Arzt wird sich über ihren Besuch freuen: Müssen Sie ihn doch bar bezahlen. Eine Auslandskranken-versicherung hilft nur insoweit, dass Sie ihr Geld hinterher wieder bekommen (das heißt, sie müssen die Quitung aufheben). Die medizinische Versorgung ist allerdings billig, Ärzte werden schlecht bezahlt. So kosten eine neue Zahlplombe rund 35 Euro. Die litauische Sozialversicherung (SODRA), die jeder Arbeitnehmer bezahlt, ermöglicht für alle, die einen SODRA-Ausweis haben, eine kostenlose medizinische Versorgung.

Die litauische Sprache – eine Entmutigung (?!)
Ja, sie gilt als eine der schwersten und ältesten in Europa. Und sie hat mit Russisch nicht viel gemeinsam. Da die Fremdsprachenkenntnisse auch – besonders auf dem Lande – nicht sehr hoch sind, macht es das Reisen mitunter nicht ganz einfach.
Fast jeder kann Russisch und Kenntnisse des Englischen oder Deutschen nehmen auch am zu. Prinzipiell kommt man also so immer irgendwie durch (und sei es mit Händen und Füßen). Viele Litauer sind äußerst hilfsbereit (und laden einen spontan ein), viele sind aber auch „Fremden“ gegenüber sehr zurückhaltend.
Die litauische Sprache braucht man im wesentlichen, um Schilder lesen zu können. Die Grammatik ist sehr kompliziert und Wörter können sich sehr stark ändern. Deswegen ist es wichtig, auf den ersten Teil, den Hauptteil des Wortes, zu schauen: so heißt z. B. „dviratis“ Fahrrad, „dviraèiais“ per Fahrrad und „dviraèio (oder dviraèiø) parduotuvë“ Fahrradladen (wörtlich „Verkaufsstätte des Fahrrades (der Fahrräder)“. Ein Problem sind die Endungen – also: „cukrus“ (sprich: „zuh-kruss“) heißt „Zucker“, „su cukrum(i)“ heißt „mit Zucker“ aber „be cukraus“ ohne Zucker. Und wer jetzt denkt, das wäre wenigstens immer gleich, dem sei gesagt: bei „pienas“ (Milch) ist es „su pienu“ und „be pieno“. Zweites Problem: die richtige Betonung. Auch wenn’s gramatikalisch richtig ist, heißt das noch lange nicht, dass man verstanden wird. Litauer sind darüber hinaus nicht gewohnt, dass Ausländer ihre Sprache sprechen.
Fazit: Litauisch bringt einen nah an den Wahnsinn, aber mit Händen und Füßen, einigen Brocken Enlisch, Deutsch und Russisch kommt man auch durch. Jeder sollte keinen voll „durchgestylten“ Urlaub erwarten, keine voll entwickelte „Service-Gesellschaft“, sondern viele kleine persönliche Erlebnisse. Wer sich ein bisschen mit Litauisch beschäftigen will, dem sei der folgende kleine Sprachführer empfohlen:
Katrin Jahnert: Litauisch. Wort für Wort ISBN 3-89416-244-9; 7,90 [D] / 8,20 [A] Bob Ordish: Polnisch. Wort für Wort; ISBN 3-89416-527-8; 7,90 [D] / 8,20 [A] – Begleitcassette, Kauderwelsch digital; Aussprache Trainer

Die meisten Besucher werden sich wohl nicht die Mühe machen und sich ausführlicher mit den Tiefen der Grammatik beschäftigen, aber es ist wichtig einige Wörter zu erkennen. Dafür dient die folgende Liste:

Important (EN)Svarbu (LT) Waþne (PL) Wichtig (DE)
Yes Taip Tak Ja
No Ne Nie Nein
Pardon Atsiprašau Przepraszam Entschuldigen Sie bitte …
Please Prašau Proszæ (bardzo) Bitte …
Thank you Aèiû Dziækujæ Danke
Person Asmuo Osoba Zur Person
First name Vardas Imiæ Vorname
Surname Pavardë Nazwisko Nachname
What’s your name ?Kuo jûs vardu ?Jak masz na imiæ? Wie heißen Sie ?
My name is … Mano vardas … Mam na imiæ… Mein Name ist
Adress Adresas Adress Anschrift
Meeting people Susitikimas Sich kennenlernen
Hello, hi Labas Czeðþ Hallihallo!
Good morning Labas rytas Dzieñ Dobry Guten Morgen
Good aftenoon Laba diena Dzieñ Dobry Guten Tach
Good evening Labas vakaras Dobry wieczór Guten Abend
I’m very pleased Labai malonu Mi~lo mi Sehr angenehm
How are you? Kaip sekasi? Jak sie masz? Wie geht’s?
Saying goodbye Atsisveikinimas Czesz Verabschiedung
Goodbye Sudie/ viso gero Do widzenia Tschüss/Alles Gute!
Bye-bye! Iki Pa
Goodnight Labanaktis Dobranoc Gute Nacht
Wishes Linkëjimai Þyczenia Wünsche
All the best! Sëkmës! Wszystkiego
najlepszego Alles Gute!
Cheers! Á sveikatà! Na zdrowie Prost
Good luck! Sëkmës/ laimingai!Powodzenia Alles Gute!
Language Kalba Jæzyk Sprache
Do you speak…? Ar jûs kalbate…? Czy pan / pani mowi…?Spechen Sie…?
I speak… Aš kalbu… Mówiæ po…. Ich spreche..
I don’t speak… Aš nekalbu… Nie mówiæ po… Ich spreche kein…
English angliškai po angielsku Englisch
German vokiškai po niemecku Deutsch
French prancûziðkai Po francusku Französisch
Russian rusiškai Po rosyjsku Russisch
Polish lenkiškai Po polsku Polnisch
Lithuanian lietuviškai Po litwewsku Litauisch
Where is…? Kur yra…? Gdzie jest… Wo ist…?
the station  stotis Stacja Bahnhof
the toilet tualetas Toaleta Toilette
Left Á kairæ Na lewo Links
Right Á deðinæ Na prawo Rechts
Polish lenkiškai Po polsku Polnisch
Verhaltensregeln
Leider mehren sich mit der steigenden Anzahl von Touristen auch Überfälle, Taschenraub usw. Im Allgemeinen ist das Baltikum wohl noch sicherer als Italien, aber:
· man sollte seinen Reichtum – Kamera, Brieftasche, Autos usw. – nicht alzu offen zur Schau stellen. Auch die meisten Litauer stellen ihre etwas besseren Autos auch auf bewachte Parkplätze, obwohl die ganz wilden Zeiten schon lange vorbei sind;
· die Unterschiede im Lebens-luxus-niveau zwischen Stadt und Land und in den Städten zwischen Zentrum, neuen Wohlsiedlungen und den sozialistischen Betonblocksiedlungen sind enorm. Im Allgemeinen solle man die dunklen Ecken nachts meiden. Vor allem aber um Jugendliche in Trainingsanzügen mit kurz rasierten Haaren und Muskelshirt in Dämmerlicht einen Bogen machen! Und mit Angetrunkenen ganz besonders vorsichtig umgehen.

Wege & Wegplanung
„Þvirkelis“ ist das litauische Wort, das den Radfahrer in Schrecken versetzt. Frei übersetzt heißt es so viel wie „Schotterstraße“, nur gibt es in Westeuropa kaum vergleichbare Straßen: Ein Piste aus groben Steinen, deren wellige Grundstruktur mit fortschreitender Trockenheit hervortritt. „Rüttelpiste“ ist da noch ein sanfter Ausdruck. Die meisten Radler entscheiden sich nach der ersten Bekanntschaft sie völlig zu meiden und nur die asphaltierten Hauptstraßen zu fahren. Das ist ein großen Fehler, denn
a) entgehen ihnen einige der schönsten Landschaften und verträumtesten Ortschaften – kurz gesagt: die schönsten Ecken
b) sind die Hauptstraßen oft langweilig geradeaus und man wird zum Freund der großen LKWs. Und obwohl die Verkehrsdichte bei weitem nicht der in Westeuropa entspricht, ist das auf die Dauer angenehm..

Unser Tipp:
Ein Kompromiss: Genaues Kartenlesen und unsere Wegbeschreibungen ermöglichen:
– Schöne Strecken zu fahren;
– ein Minimum an „Þvirkelis“ zu haben (aber die Nebenstrecken nicht ganz zu umgehen). Vorteil dieser Strecken: Wesentlich weniger Ver kehr!
– „langsamer“ fahren im Sinne von weniger km pro Stunde und Tag.
Wer natürlich im Urlaub möglichst viele Kilometer heruntereißen will, dem empfehlen wir die Hauptstraßen.



Einleitung

In einer Zeit in der sich Europa stark wandelt machen sich 159 Radfahrer aus 16 Ländern von der ganzen Welt auf den Weg. Sie erkunden – allen voran das litauisch-polnische Organisationsteam – einen Teil der geplanten internationalen Fahrradstrecke EuroVelo Nr. 11 Athen-Nordkap.

Dieses Buch beruht also aus unseren Erfahrungen und auf vielen lokalen Tourismusinformationen. Es soll eine praktisch orientierte einfach Hilfestellung sein. Leider kann die Beschreibung – vor allem in Polen – nicht alle Informationen enthalten.

Dieses Buch ist in Litauen erstellt worden, deswegen wird nur kurz auf polnische Hintergrundinformationen eingegangen.

Jetzt aber laden wir Sie ein, diese Region „am Rande des Neuen Europas“ mit ihren ursprünglichen Wäldern, Flüssen und See kennenzulernen!

Warschau

… ist mit 2 Millionen Einwohnern ein unförmiger Moloch mit viel Verkehr. Eine Stadt, die man nicht mit Radfahren in Verbindung verbringt.

Nach den zwei Aufständen (Ghetto und Heimatarmee) wurde die Stadt im Zweiten Weltkrieg dem Erdboden gleic gemacht. Trotzdem wurde die Altstadt wieder aufgebau. Es gebit über 700 historischer Orte und Altstadt, di südliche Vorstadt und einige Palaste strahlen den Geist de Alten Stadt aus.s

im Warschauer Ghetto

Sehenswert sind die folgenden Punkte:

Altstadt mit dem Marktplatz

Die Kirchen der Altstadt

Der „Palastplatz“ am Südrand der Altstadt

Die Straße der Krakauer Vorstadt

Die Straße „Nowy Swiat“

Lazeinki und Wilanow

Die Zitadelle

MDM Platz

Snaidowo

Neoromanische Kirche mit neogothischen Elementen der Himmelfahrt der Heiligen Jungfrau; Arch. Jozef Pius Dzienkonski, errichter (1906-13); Einichtung aus Spätgotik, Barocck, Neoklassizismus

Radzilow

hist. Stadtplan, neue Steinkirche (1981), die alte Holzkirch von 1739 urde nach Kramerzewo umgesetzt; Priesteramt von 1881-83; Denkmal für die 1941 gemordeten Juden

Bialobrzegi

View on the Augustow-Channel build in 1825-26; reconstructed after the war in 1946; wooden watermill (today an Inn)

Stare Dolistowo

Kirche Hl. Lauricius (1789-91)

Friedhofskapelle (1820)

Windmühle (ca. 1850 – nun mechanisch);

Denkmal für die Sowjetischen Kriegsgefangenen (1943)

Goniadz

Citylayout from 16th cc around the market place from 1547. Church of Holy Agnes and Anthony of Padua (1922-24), St-Florian-chapel (1864), cemetery chapel (1907), water mill (19th cc), Old Jewish cemetery with monument/obelisk for the victims of nazi-terror.

Stadtplan aus dem 16. Jh., der sich um den Marktplatz von 1547 anordnet. Kirche der Hl. Agnes und Antonius von Padua (1922-24), St. Florians-Kapelle (1864), Friedhofkapelle (1907), Wassermühle aus dem 19. Jh. Alter Jüdischer Friedhof mit Denkmal (Obelisk) für die Opfer des Naziterror.

Off the Track / Abseits des Wegs

Rajgrod (über Rajgrod hat man die beste Verbindung Richtung ELK/Masuren)

Sehenswert:

Der dreieckige Marktplatz (16. Jh.)

Kirche (1906-12)

Grabkapelle von Jozef Bagibski 1826

Narzymski Kreuy für die Opfer der Austands von 1831

In der Nähe: Mittelalterliche Siedlung (10-13. Jh.), Burg

Sehenswert in Augustow

Auf Plan 1

Stadtzentum: Straßenanlage aus dem 16. Jh.

1 – Alte Post, Arch. H. Marconi (1828)

2 – Hl. Herz Jesus Kirche (1905-11)

3 – Bürgerhäuser im klass. und eklektischem Stil um den Siegmund August Marktplatz; Str.:

1 und 3 – Parks an der Alten Post; und auf der Hafeninsel am Wasserhebewerk;

4 – Offiziersjacktklub (1935)

5 – Wasserwerk von der Jahrhundertwende 19./20. Jh., heute: Austustow Kanal Museum;

Karte 2

6 – Gebäudekomplex der Kirche der Jungfrau Maria von Czestochowa (Ende 19. Jh.)

7 – Hotel „Hetman“ ( Arch. Maciej Nowicki, 1939)

8 – Villa der Presidenten der Republik Polen;

9 – Bahnhof

10 – Komplex von Heiligen Gebäuden in Studzienniczna (1846-72)

Anderes

Pradzynski Gutshof (hölzern, Ende 19 Jh. klass.)

„Das Weiße Haus“; vor dem 2. Weltkrieg Ferienheim des Regiment der Krechowskie Ulanen

Gräber auf dem Friedhof von 1800

Lizeum (Gymnasium) No. 2, gebaut 1927

Ruinen einen Luftschutzbunkers von 1939

Sigmunt August Marktplatz (heute Saski-Garten) von 1847

Augustow-Studzienniczna

Rechts auf die Str. / Ul. Legionow

Geraudeaus auf der Ul. 29 Listopada

Rechts über die Brücke

Nach 3 km rechts abbiegen auf die Ul. Turystysczna

nach 3,6 km links abbiegen auf die Schotterstraße, Richtung Wojciech (vor der Hauptstr. Augustow-Sejny)

3 km Kreuzung mit der Hauptstr. Augustow-Sejny: Geradeaus nach Studzieniczna

0,3 km: Besuchen Sie die Kirche linker Hand: Bekannt für ihr heilendes Wasser!

0.7 km links abbiegen auf den grün markierten Wanderweg

1,5 km Campingplatz

8,8 km Kreuzung: links abbiegen

1.7 km rechts abbiegen nach Serwy und Dalny Las (Laden, Cafe)

4.7 km geradeaus über die Hauptstr. Augustow-Sejny

5,5 m Danowskie:

rechts abbiegen, durch das Dorf zwischen den beiden Seen (linker Hand: Cafe)

2. 4 km

Start des Asphalt Richtung Bryzgiel

2,6 km

links Richtung Plciczno

8.2

rechts Richtung Sobolewo

4.7 km

rechts auf Schotter Richtung Leszczewek

0,8 km rechts abbiegen

0,2 km links abbiegen

2.7 km rechts abbiegen auf die Parallelstr. zur Hauptstr.
Oder den Wanderwegmarkierungen folgen!

2 km Stary Folwark

Gawrich Ruda: Wassermühle

Der Wigry Nationalpark wurde 1989 gegründet. Er umfasst 15.085 ha, von denen 9459 ha Wald- und 2908 ha Wasserflächen sind. Sein Landschaftsbild wurde zum Ende der Eiszeit geformt. Hauptattraktion ist der 2190 ha große und 73 m tiefe See Wigry. Im Park gibt es rund 900 Pflanzen-, 46 Säugetier-, 200 Vogel- (davon 150 nistende), 5 Amphibien, 12 Reptilien und 32 Fischarten. Vor allem aber rund 250 Bieber, die das Symbol des Parks sind.

Historische Denkmäler sind das Kamuldenserkloster und die archäologischen Stätten. Der Park gewinnt an Beliebtheit für Touristen: 1998 waren’s 61000. Es gibt 237 km markierte Wege. Der Park lädt ein zum Kanufahren, Wandern, Radfahren und Skifahren. Es ist kein Zufall das die Gegend um Suwalki als „polnischer Nordpol“ bezeichnet wird: Hier ist es im Winter am kältesten in ganz Polen.

Übernachtung ist möglich in einfachen Herbergen, auf Campingplätzen oder auf der „Wassertourismusbasis“ des PTTK in Gawrych Ruda und dem Campingplaty in Stary Folwark.

Lokale Wanderwege beginnen in Krzywe (am Nationalparkzentrum):

=> Lehrpfad „Suchary“

=> der rote Weg

=> Der blaue Weg am Seeufer Wigry zum Dorf Cimacowizna, Fluss Czarna Hancza, See Mulice

=> Der grüne Weg nach Gawrych Ruda (1-Tagestour, 24 km, 9-10 Std. zu Fuß)

WARSCHAU – VILNIUS (WILNA)

BaltiCCycle 2003

Let’s connect capitals, countries, people…
EUROPE BY BIKE!

2-16 August 2003

Tai naujas maršrutas pagal planuojamą Eurovelo dviračių trasą per Lenkiją ir Lietuvą – Mazovijos ežerynais ir legendomis apipintais Dzūkijos miškais. Pakeliui net keturi nacionaliniai parkai. Žygio dalyviams bus pasiūlyta įvairių ekskursijų, gidai parodys ir papasakos apie įdomiausias lankytinas vietas. Per dvi poilsio dienas bus galima paplaukioti baidarėmis viena iš gražiausių Lenkijoje Bebrų upe, pabraidžioti po garsųjį Čepkelių raistą ir pasisvečiuoti etnografiniame Zervynų kaime. Lenkijos – Lietuvos sieną tarp Seinų ir Veisiejų kirsime tokioje vietoje, kur šiuo metu dar stovi spygliuota tvora, ir taip pažymėsime mūsų šalių susijungimą Europos sąjungoje.

Vakarai prie laužo, nakvynės palapinėse arba kaimo turizmo sodybose. Dviratininkus lydės autobusiukas su mechaniku, kurį bus galima išsikviesti mobiliuoju telefonu. Iš Vilniaus į Varšuvą žygio dalyvius su dviračiais nuveš autobusas. Kiekvienas dalyvis gaus maršruto aprašymą su žemėlapiu, žygio vėliavėlę, lipduką.

Dalyvio mokestis – 100 Lt (vienai savaitei 50 Lt). Kelionė autobusu į Varšuvą – 100 Lt. Mokestis nuo liepos 1 d. padidės.

Maršrutas*

Pirmoji dalis (Lenkija)

08.02 atvykimas į Varšuvą, ekskursija

08.03 Warszawa – Wołomin – Puszcza Kamieniecka – Nadbużański Park Krajobrazowy – Kamieńczyk (~60 km)

08.04 Kamieńczyk – Puszcza Biała – Czerwony Bór – Łomża (~80 km)

08.05 Łomża – palei upę Narwa – Wizna – Biebrzański Park Narodowy – Twierdza Osowiec (~60 km)

08.06 poilsis arba norintiems išvyka ~60 km:
Twierdza Osowiec – Rajgród – Woźnawieś – Wilcza Góra – Twierdza Osowiec

08.07 Twierdza Osowiec – Goniądz – Suchwola (Europos geometrinis centras) – Sztabin – Białobrzegi (~50 km)

08.08 Białobrzegi – Augustów – Puszcza Augustowska – Czerwony Krzyż (~50 km)

08.09 poilsis arba ilga išvyka ~80 km:
Czerwony Krzyż – Suwalski Park Narodowy – Hańcza ež.- geležinkelio viadukai Stańczyki – Wigry ež. – Czerwony Krzyż
Taip pat galimos trumpesnės išvykos dviračiais, pvz. tik iki Hańcza arba aplink Wigry ež.

Pirmosios žygio dalies užbaigimas (galimybė sugrįžti autobusu į Vilnių ar Varšuvą)

Antroji dalis (Lietuva)

08.10 Czerwony Krzyż – Lenkijos/Lietuvos siena – Veisiejai

08.11 Veisiejai – Leipalingis – Liškiava – Druskininkai – Marcinkonys
08.12    poilsis arba ekskursijos po Dzūkijos nacionalinį parką
08.13 Marcinkonys – Perloja – Daugai
08.14 Daugai – Aukštadvaris
08.15 Aukštadvaris – Trakai
08.16 Trakai – Vilnius, ekskursija po Vilnių

08.17 išvykimas namo

 

* Maršrutas dar tikslinamas,  nakvynės vietos derinamos

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