Allgemeine Vorstellung: Radfahren in Estland

 

Estland

… ist das leere Land: Gerade mal 1,5 Millionen Menschen leben in einem Land so groß wie die Niederlande. Die schroffe Küste mit den unzähligen Inseln (Radroute Nr. 1) und die Wälder im Süden (Radroute Nr. 3/4)sind es, die einladen. Burgen, Klöster und ihre Ruinen aus dem Mittelalter säumen den Weg. Hier gibt es noch Hunderte von Wölfen und Bären (die aber glücklicherweise menschenscheu sind). Außerdem besteht Estland zu einem Viertel aus Feuchtgebieten.

Die Begrüßung des Präsidenten des estnischen Radfahrer-Klubs „Vänta Aga“ – nur exklusiv hier auf Deutsch!

Die Fahrradroutenschilder Estlands hat größtenteils der Radclub Vänta Aga aufgestellt, die nationale Fahrradroute Nr. 1 wurde direkt vom Amt für Straßenbau ausgeschildert. In Tallinn, Pärnu und Kuressaare sind die Zeichen mit Hilfe der dortigen Kollegen aufgestellt worden. Mit Radzeichen sind Ende 2004 insgesamt 24 Routen von ca. 3700 km ausgeschildert, die Anzahl der Schilder beträgt 3080.

Estland – Paradies für Radfahrer

Radfahren hat in letzter Zeit rasch an Beliebtheit gewonnen. Neben unterschiedlichen Radveranstaltungen wird das Rad immer häufiger auch für Ausflüge und Reisen genutzt. Nach der politischen Öffnung in Europa, als die Grenzen nicht mehr so dicht waren, hatten viele Radler den Wunsch, mit dem Rad z. B. nach Italien oder auch Spanien zu reisen. Jetzt haben wir festgestellt, dass neben fernen Ländern auch Estland selbst unvergessliche Reiseerlebnisse zu bieten hat. Dieses haben auch viele Touristen zum Ausdruck gebracht, die in unserem Land in Mitteleuropa rar gewordene Waldstille und morgendliche Frische mit Vogelgesang sowie wunderschöne Waldseen und Meeresküsten vorfanden, an denen man schön zelten kann. Neben der schönen Natur passt auch die Fläche Estlands ausgezeichnet für einen Radausflug – mit dem Fahrrad kann auch der weiteste Ort erreicht werden. Zugleich ist unser kleines Land aber äußerst vielfältig. An einem Wochenende kann man zum Beispiel auf hügeligen Wegen in Südestland radeln, einen Sonnenaufgang in Moorlandschaft bewundern, historische und kulturelle Stätten in der Mitte Estlands besuchen, schöne Blicke aufs Meer von hohen Steilküsten genießen und kleine Inseln besuchen, die seit langem beliebtes Terrain für Radler sind. Das nordische Klima kann zwar unbeständig sein, doch haben wir hier auch wunderschöne Sommer und warmes Meerwasser – und die hellen „weißen“ Nächte im Juni sind etwas, das jeder erlebt haben soll! Eine gute Reise wünscht Ihnen Rein Lepik Präsident des Fahrrad-Clubs Vänta Aga

Mit dem Fahrrad durch Estland

Es gibt kaum ein anderes Land, das so gut für den Fahrrad-Urlaub geeignet wäre wie Estland.

Wir haben keine großen Berge, keine ausgedehnte Städte, wenige unbefestigte Straßen, aber viel Natur und kulturelle SehenswürdigkeitenWährend der langen Tage im Sommer können Sie gemütlich radeln, viele Pausen einlegen und fahren dabei niemals im Dunkeln.

In Estland können Sie problemlos Fahrräder mieten oder ein eigenes mitbringen. Wer sein eigenes Fahrrad mitbringen möchte, sollte zuerst die Kosten mit der Fluggesellschaft klären. Denn der Preis zwischen den einzelnen Fluggesellschaften kann sich drastisch unterscheiden. Um ein Fahrrad von London nach Tallinn bringen, nimmt Estonian Air lediglich 35 Euro zusätzliche Gebühr.

Warum schließen Sie sich nicht einer Gruppe von Enthusiasten an? Fahrradfahren in der Gruppe macht so viel mehr Spaß.

Wir fördern das Radfahren in den Städten und auf Landstraßen. Oft können Sie auf speziellen Radwegen sicher radeln.

Am Besten besuchen Sie Estland zwischen Mai und Oktober – dann herrschen optimale Voraussetzungen ohne Eis oder Schnee auf den Straßen.

Für sanfte Hügel, die wir frech Berge nennen, sollten Sie in den Süden nach Otepää reisen. Hier befindet sich im Winter gleichzeitig auch unser Skigebiet.

Warum kombinieren Sie nicht einfach Bahn, Schiff und Fahrrad, um die Inseln und unsere wunderschönen Nationalparks zu erkunden?

 

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