EE1: Estnische Küstenroute

pictures from Rein Lepik, www.bicycle.ee

 
orig
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Coastline at Kabli Road at
Häädemeeste
Crossing point
of 4 routes
Pärnu
       
orig
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Pärnu beach Liu village Coastline of
Kihnu island
Women at Kihnu
       
orig
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Lighthouse 
at Matsirand
Road from
Virtsu to Laelatu
Koguva village 
at Muhu island
Koguva village
       
orig
orig
Kaali meteorite
crater
Kuressaare
Bishop Castle
Kuressaare 
city centre
Kuressaare
       
more …

http://www.openstreetmap.org/?relation=122848

http://cycling.waymarkedtrails.org/en/relation/122848?zoom=7&lat=58.77604&lon=25.05687&hill=1&route=1

 

 

 

 

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[EE1] – National Route No. 1 / Nationale Estnische Fahrradroute Nr. 1

coastal route / die Küstenroute

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Die Estnische Fahrradroute Nr. 1 verläuft die Küste Estlands entlang. Sie ist ein Abschnitt der geplanten Radroute EuroVelo Nr. 10, rund um die Ostsee ("Hansering").
aus Richtung Lettland können von Ikla bis Häädemeeste auf einer gemütlichen Landstraße an der Küste fahren, obwohl die Strecke vor Pärnu zwangsläufig – mangels Alternative – auf einer großen Schnellstraße gefahren werden muss. In Pärnu, der Sommerhauptstadt Estlands, kann man im Sommer viele interessante kulturelle Veranstaltungen miterleben. Die Strecke von Pärnu nach Virtsu verläuft auf Landstraßen mit ziemlich wenig Verkehr in schöner Natur. Zu empfehlen ist auch ein kurzer Ausflug auf die Insel Kihnu.
Wenn man in Richtung Virtsu fährt, muss man zwar eine Strecke von ungefähr 20 km Schotterstraße in Kauf nehmen, was aber mit einer Fahrt durch viele Naturschutz- und Vogelgebiete belohnt wird.
Ein besonderer Leckerbissen der Route sind die Inseln: Muhu, Saaremaa, Hiiumaa – hier kann man auch den meisten RadlerInnen begegnen. Mehrere schöne und vielfältige Naturumgebungen locken an, eine ganze Reihe Sehenswürdigkeiten und beeindruckende Kontakte mit Inselbewohnern. Auf der ganzen Route sind die Straßen meistens gut, nur im nördlichen Teil von Saaremaa sind sie etwas staubig.
Neben der Hauptroute empfehlen wir zusätzlich noch die zahlreichen Halbinseln auf ihrer ganzen Länge zu besuchen, auf der Insel Hiiumaal beispielsweise die Routen 301 und 302.
Auf dem Festland lohnt es sich Haapsalu, danach die Halbinsel Noarootsi, als ehemalige schwedische Siedlung bekannt, und die Wälder rund um Nõva zu besuchen. Die Küstenstraßen sind leider ziemlich uneben, dagegen ist aber die Natur sehr schön und fast unberührt.

Paldiski ist bis heute als ein lebendiges Andenken an die sowjetische Zeit bekannt. Die früher geschlossene Stadt und die Reste zahlreicher Militärbauten machen zwar einen traurigen Eindruck, sind aber auch interessant anzusehen

Von Paldiski bis Tallinn verläuft die Route auf einer Asphaltstraße, wobei Sie immer wieder von wunderschönen Aussichten überrascht werden: mal mit Blick aufs Meer, mal mit einer Steilküste, mal mit Wäldern… In der Nähe von Tallinn nimmt der Verkehr allerdings zu – eine Tatsache, die man als solche hinnehmen muss, solange dort keine richtigen Radwege angelegt worden sind.

Wer sich insbesondere für Städte interessiert, kann sich länger in Tallinn (Reval) aufhalten, denn die Tallinner Altstadt ist sicher eine Sehenswürdigkeit ohnegleichen und als solche in Europa bekannt.

Die ersten 20 km aus Tallinn Richtung Narva bieten zunächst wenig Sehenswürdiges an. Wenn man sich jedoch dem nordestnischen Touristenmagnet – dem Nationalpark Lahemaa, "Buchtenland" – nähert, kommt man wieder in eine sehr attraktive Gegend. Der in die Spitze der Halbinsel führende Weg ist innerhalb der ersten 20 km steinig, passiert aber interessante Orte.

Vom Naturschutzgebiet Lahemaa in Richtung Narva verläuft der Weg in der Nähe der Küste und bietet ab und zu wunderschöne Ausblicke. In der Nähe von Purtse gibt es kleine Kies- und Sandstraßen, Alternative dazu wäre nur die Hauptstraße mit regem Verkehr. In der Nähe von Sillamäe muss man allerdings ein paar kurze Abschnitte auf dieser Hauptstraße fahren. Interessante Orte sind die stalinistische Industriestadt Sillamäe, der ehemals berühmte Kurort Narva-Jõesuu, die Grenzstadt mit Russland Narva.

In Narva endet der estnische Abschnitt der EuroVelo-Route Nr. 10 "Ostseering". Wer in Russland weiterfahren möchte, der muss berücksichtigen, dass man dort noch nicht angefangen hat, die touristische Infrastruktur einzurichten.

 

Da die Deiutsch sprachige Beschreibung auf www.bicycle.ee nicht funktioniert, hier auf Deutsch!

Achtutng!Dieser Text wird nicht erneueurt!



Allgemein zu den ausgeschilderten Fahhrradrouten in Estland:

http://wiki.dviratis.lt/tiki-index.php?page=EE_Estland_Estonia



Über die Fahrradrotuen Nr. 3 und 4 hier:

http://wiki.dviratis.lt/tiki-index.php?page=ee34_East+Estonia+%2F+Ostestland





Nationale Route 1

Grenzkontrollpunkt Ikla (Lettland) (0,0 km) – Kabli (17) – Häädemeeste (25) – Pärnu (67) – Audru (78) – Tõstamaa (115) – Varbla (137) – Virtsu (164) – Orissaare (204) – Kõljala (246) – Kuressaare (275) – Tehumardi (292) – Kihelkonna (325) – Võhma (372) – Leisi (408) – Hafen Triigi (412) – Emmaste (417) – Kõrgessaare (455) – Kärdla (472) – Heltermaa (500) – Haapsalu (509) – Linnamäe (522) – Nõva (562) – Padise (601) – Paldiski (617) – Keila-Joa? (637) – Hafen Tallinn (670) – Kostivere (699) – Koogi (705) – Kiiu (718) – Leesi (744) – Loksa (760) – Palmse (797) – Võsu (805) – Sagadi (824) – Vihula (830) – Kunda (858) – Aseri (881) – Purtse (894) – Ontika (912) – Toila (926) – Sillamäe (944) – Sinimäe (952) – Narva-Jõesuu? (966) – Narva (981).



Die Estnische Fahrradroute Nr. 1 verläuft die Küste Estlands entlang. Sie ist ein Abschnitt der geplanten Radroute EuroVelo? Nr. 10, rund um die Ostsee ("Hansering").

RadlerInnen? aus Richtung Lettland können von Ikla bis Häädemeeste auf einer gemütlichen Landstraße an der Küste fahren, obwohl die Strecke vor Pärnu zwangsläufig – mangels Alternative – auf einer großen Schnellstraße gefahren werden muss. In Pärnu, der Sommerhauptstadt Estlands, kann man im Sommer viele interessante kulturelle Veranstaltungen miterleben. Die Strecke von Pärnu nach Virtsu verläuft auf Landstraßen mit ziemlich wenig Verkehr in schöner Natur. Zu empfehlen ist auch ein kurzer Ausflug auf die Insel Kihnu.

Wenn man in Richtung Virtsu fährt, muss man zwar eine Strecke von ungefähr 20 km Schotterstraße in Kauf nehmen, was aber mit einer Fahrt durch viele Naturschutz- und Vogelgebiete belohnt wird.

Ein besonderer Leckerbissen der Route sind die Inseln: Muhu, Saaremaa, Hiiumaa – hier kann man auch den meisten RadlerInnen? begegnen. Mehrere schöne und vielfältige Naturumgebungen locken an, eine ganze Reihe Sehenswürdigkeiten und beeindruckende Kontakte mit Inselbewohnern. Auf der ganzen Route sind die Straßen meistens gut, nur im nördlichen Teil von Saaremaa sind sie etwas staubig.

Neben der Hauptroute empfehlen wir zusätzlich noch die zahlreichen Halbinseln auf ihrer ganzen Länge zu besuchen, auf der Insel Hiiumaal beispielsweise die Routen 301 und 302.

Auf dem Festland lohnt es sich Haapsalu, danach die Halbinsel Noarootsi, als ehemalige schwedische Siedlung bekannt, und die Wälder rund um Nõva zu besuchen. Die Küstenstraßen sind leider ziemlich uneben, dagegen ist aber die Natur sehr schön und fast unberührt.



Paldiski ist bis heute als ein lebendiges Andenken an die sowjetische Zeit bekannt. Die früher geschlossene Stadt und die Reste zahlreicher Militärbauten machen zwar einen traurigen Eindruck, sind aber auch interessant anzusehen



Von Paldiski bis Tallinn verläuft die Route auf einer Asphaltstraße, wobei Sie immer wieder von wunderschönen Aussichten überrascht werden: mal mit Blick aufs Meer, mal mit einer Steilküste, mal mit Wäldern… In der Nähe von Tallinn nimmt der Verkehr allerdings zu – eine Tatsache, die man als solche hinnehmen muss, solange dort keine richtigen Radwege angelegt worden sind.



Wer sich insbesondere für Städte interessiert, kann sich länger in Tallinn (Reval) aufhalten, denn die Tallinner Altstadt ist sicher eine Sehenswürdigkeit ohnegleichen und als solche in Europa bekannt.



Die ersten 20 km aus Tallinn Richtung Narva bieten zunächst wenig Sehenswürdiges an. Wenn man sich jedoch dem nordestnischen Touristenmagnet – dem Nationalpark Lahemaa, "Buchtenland" – nähert, kommt man wieder in eine sehr attraktive Gegend. Der in die Spitze der Halbinsel führende Weg ist innerhalb der ersten 20 km steinig, passiert aber interessante Orte.



Vom Naturschutzgebiet Lahemaa in Richtung Narva verläuft der Weg in der Nähe der Küste und bietet ab und zu wunderschöne Ausblicke. In der Nähe von Purtse gibt es kleine Kies- und Sandstraßen, Alternative dazu wäre nur die Hauptstraße mit regem Verkehr. In der Nähe von Sillamäe muss man allerdings ein paar kurze Abschnitte auf dieser Hauptstraße fahren. Interessante Orte sind die stalinistische Industriestadt Sillamäe, der ehemals berühmte Kurort Narva-Jõesuu?, die Grenzstadt mit Russland Narva.



In Narva endet der estnische Abschnitt der EuroVelo-Route? Nr. 10 "Ostseering". Wer in Russland weiterfahren möchte, der muss berücksichtigen, dass man dort noch nicht angefangen hat, die touristische Infrastruktur einzurichten.